Nichts dämpft die Freude am neuen Domizil schneller als kalte Heizkörper oder das Fehlen einer funktionierenden Internetleitung am Einzugstag. Wer sich vier bis sechs Wochen vor dem Umzugstermin einen klaren Überblick über laufende Tarife verschafft, spart bares Geld und vermeidet teure Übergangstarife.
Sonderkündigungsrecht bei DSL und Strom prüfen
Kann dein bisheriger Internetanbieter die vertraglich vereinbarte Bandbreite an der neuen Adresse nicht liefern, greift das gesetzliche Sonderkündigungsrecht mit einer Frist von einem Monat. Auch beim Stromversorger lohnt sich das Prüfen der Klauseln: Erhöht der Anbieter im Zuge des Wohnortwechsels die Preise, kannst du meist vorzeitig kündigen und in einen transparenteren Tarif wechseln.
Übergabeprotokoll und Zählerstand notieren
Am Tag der Schlüsselübergabe gilt eine feste Grundregel: Alle Zähler für Strom, Gas und Wasser werden gemeinsam mit dem Vormieter oder Vermieter abgelesen. Notiere jede Zählernummer und den exakten Stand im Übergabeprotokoll und mache zusätzlich ein gut lesbares Smartphone-Foto der Anzeigen. Diese Momentaufnahme schützt verlässlich vor Abrechnungsstreitigkeiten über verbrauchte Kilowattstunden.
Versorgung nahtlos anmelden
Melde deinen Stromvertrag idealerweise einige Tage vor Bezugsdatum beim Wunschanbieter an. Selbst wenn es einmal knapp wird, sitzt in Deutschland niemand im Dunkeln, da die örtliche Grundversorgung automatisch einspringt. Mit der frühzeitigen Tarifauswahl stellst du jedoch sicher, von Beginn an faire Konditionen zu nutzen.
